Hungriger Kater

Idee eines Kollegen: ein bestimmtes Restaurant im Rhein Gebiet zu besuchen. Laut seinen Angaben gibt es da viel Essen für wenig Geld.

Die Idee hört sich toll an hat aber einen Haken: er weiss nicht mehr genau wo das Restaurant ist oder wie es heisst. Aber von vorne.

Treffpunkt 18.30 bei der Post. Kurze Verzögerung da unsere Familie ihre ID’s vergessen hat. Ausserdem herrscht kurze Verwirrung um die Anzahl der Mitfahrenden die sich nicht mit den Vorberechnungen deckt. Nach dem wir aber beim Besten Willen nicht raus finden wen wir vergessen haben könnten, verbuchen wir das Ganze als Zählfehler. Die Bilanz: 10 Erwachsene und ein Kleinkind, 3 Autos.

Mit dem Wetter scheinen wir Glück zu haben, noch 3 Stunden vorher sah es recht düster aus. Die Fahrt Richtung Basel – Rheinfelden bleibt jedenfalls ohne Einsatz der Scheibenwischer. Die Ausfahrt Eiken bringt uns erstaunlicherweise nach […] Stein. Da hat es unter anderem eine UBS Bank. Die haben Parkplätze. Die benutzen wir.

Wir sind ganz brav in Stein und lassen jeden Stein auf dem anderen, benutzen jedoch die alte Holzbrücke über den Rhein. Hier liegt nun der Grund warum wir unsere Identitätskarten mitnehmen mussten: die Brücke führt nach Bad Säckingen in Deutschland.

Die Altstadt ist unser allgemeines Ziel. Der Eingangs erwähnte Haken erweist sich als unproblematisch, wir finden das Restaurant auf Anhieb. Der Name ist tatsächlich schwer zu merken: Hotel Kater Hiddigeigei.

Was heisst Panasch auf Deutsch? Radler. Gibt es da Sirup für Kinder? Nein. Andere Länder andere Sitten. À propos sitzen, laut unserem Organisator haben sich die Sitzplätze seit seinem letzten Besuch geändert, das aber nur am Rande.

Meine Menüwahl fällt auf ein Rumpsteak, wobei ich hier in weiser Voraussicht nicht wie die anderen die 400 Gramm sondern die 250 Gramm Variante bestelle. Dazu gibt’s Pommes und Salat vom Buffet. Zusammen mit zwei 3dl Eistee (Halbliter kennen sie nicht) kostet mich das Ganze 23.30€. Etwa 37 Franken. Dafür bekomme ich auch in der Schweiz ein währschaftes Essen. Speziell war es trotzdem.

Nach dem Essen haben wir noch einen Rundgang durch die schön beleuchtete Altstadt gemacht. Als Einziger habe ich kein Dessert in Form einer Glace oder Milchshake zu mir genommen und bin somit ziemlich schnell zum Aufpasser der Jüngsten geworden. In dieser Eigenschaft sah ich mich mit der Aufgabe konfrontiert bei möglichst vielen einen Happen für die Kleine abzukriegen. War nicht schwer.

Sie wollte dann unbedingt auch noch jemanden erschrecken, widerwillig habe ich ihr diesen Wunsch erfüllt… hehe.

Die Fotos von dem Abend kann man auf der Homepage von flypat betrachten.

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